Eingabe Best of Swiss Apps 2019

Kategorien Mobile Web, Innovation & Design

Subsidia: Digitalisierung der Lifestyle-Branche.

Subsidia digitalisiert mit innovativen und modernen Apps den Einzelhandel in der Modebranche. Aktuell mit zwei Apps: eine zur Unterstützung in der Verkaufsberatung und eine weitere für eine effiziente Warenbewirtschaftung.

Diese Apps wurden in einem interdisziplinären Team in iterativen Sprints entwickelt und getestet. Mit einem attraktiven Design System können neue Features extrem schnell entwickelt werden. Dabei ist eine kinderleichte und konsistente Nutzerführung gewährleistet. Dank der zugrunde liegenden Micro-Service- und Micro-App-Architektur in einer Cloud-Umgebung ist Subsidia auch für die Zukunft bestens gerüstet.

Webtechnologien neu entdeckt.

Apps für alle mobile Plattformen und das Web zur Verfügung zu stellen ist eine Herausforderung. Hier helfen Progressive Web Apps — kurz PWA. Anstatt für jede Plattform eine native Technologie zu verwenden, kann heutzutage mit modernen Browsern nahezu die gleiche Funktionalität offeriert werden. Und das mit nur einer Codebasis anstatt dreien. Der moderne Technologie-Stack mit React als UI-Technologie, Google Cloud Builds für effiziente Builds und Gitlab CI für Continuous Integration erlaubt die Veröffentlichung von neuen App-Versionen innert Minuten — ohne langwierige App Store-Reviews.

Dennoch muss auf nichts verzichtet werden. Die Smartphone-Kamera dient als Barcode-Scanner, das SIX Zahlungsterminal und der Belegdrucker werden direkt aus der Web App angesprochen — was bis vor kurzem nativen Apps vorbehalten war.

«Dank dem Entscheid für Progressive Web Apps konnten wir sehr schnell ein MVP auf den Markt bringen und Kunden gewinnen — und das mit einem überschaubar kleinen Team.»
Diego Goldener, CEO Subsidia

Die Kasse bringt Bewegung ins Kauf­gespräch.

Bei der Verkaufsberatung ist nicht nur die Kasse in der Hosentasche, sondern sämtliche Informationen zu den Lagerbeständen. Die Frage «Gibt es dieses Hemd auch in M?» ist schnell beantwortet. Sitzt das Hemd, wird der Barcode per Smartphone-Kamera gescannt und das Produkt direkt in den Warenkorb gelegt — alles ohne Zwischenstopp an einer stationären Kasse.

Die mobile Kassen-App kann problemlos mit Gutscheinen, Retouren und mehreren Währungen umgehen, auch innerhalb einer Transaktion. Die Kommunikation zum SIX Zahlungsterminal und anschliessend dem Belegdrucker funktioniert drahtlos, sicher und schnell.

Papierlose Warenbewirtschaftung.

Dank der Backoffice-App von Subsidia wird die Warenbewirtschaftung beinahe papierlos. Lieferscheine können per Kamera gescannt, direkt geprüft und entweder bestätigt oder korrigiert werden. Herstellerspezifische Grössen und Warengruppen sind standardisiert hinterlegt und können so einfach verwaltet werden. Die komplexe EDI-Anbindung ist in den digitalen Warenfluss von Subsidia eingebaut. So können auch kleine Boutiquen von Supplychain-übergreifenden Prozessen profitieren.

Gute User Experience ist keine Glückssache.

In mehreren Design Sprints wurden komplexe User-Flows visualisiert und vereinfacht. Durch die Nähe von Subsidia zur Modebranche konnten diese User-Flows direkt mit Filialleiterinnen und Styleberatern getestet werden. Und das, bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wurde.

Das attraktive und modulare Design wurde systematisch aufgebaut und als Design System implementiert und dokumentiert. So war der Aufbau einer wiederverwendbaren React Pattern Library ein Kinderspiel. Dank diesem Ansatz ist die Entwicklung von neuen Features extrem schnell, da nur neue Funktionalität implementiert werden muss. Das Design besteht schon und gewährleistet ein konsistentes Nutzererlebnis.